Gesellschaftsspiele
Gesellschaftsspiele gehören noch immer zu einer der beliebtesten Spiele-Gattungen überhaupt. Selbst im heutigen Computerzeitalter greifen viele Familien und Freunde gerne auf Brettspiele, Kartenspiele und Co. zurück. Der soziale Kontakt ist dabei ein wichtiger Faktor.
Was ein gutes Gesellschaftsspiel ausmacht
Ein Gesellschaftsspiel gibt im Grunde nur die Rahmenhandlung vor. Die Gesellschaft, also die Familie oder die Freunde, gestalten den spaßigen Verlauf selbst. Dennoch muss ein Brett-, Karten- oder Legespiel einige Kriterien erfüllen, um die Spieler überhaupt an einen Tisch zu ziehen und zu halten. Das Spielprinzip muss simpel und leicht verständlich sein. Komplizierte Anleitungen drücken die Stimmung und sorgen für Langeweile bereits beim Spielbeginn. Schließlich muss jeder Mitspieler, egal ob Oma oder Neffe, das Spielprinzip verstehen können. Zudem muss eine gute Mischung aus Glücksspiel und Taktik vorherrschen. Jeder Spieler soll das Gefühl haben, für den Spielverlauf verantwortlich zu sein und seinen Sieg selbst beeinflussen zu können. Erst dann kommen Spannung und ungeahnter Ehrgeiz auf. Zu guter Letzt sollte das Spiel interessant und ansprechend gestaltet sein. Spieler lieben verschiedene Kartenstapel, mehrere Würfel, Holzplättchen und detaillierte Figuren. Natürlich sollen solche Utensilien das Spiel nicht komplizierter machen, dafür aber anschaulicher und reizvoller. All dies verbindet ein gutes Gesellschaftsspiel.
Berühmte Gesellschaftsspiele
Eines der berühmtesten Gesellschaftsspiele überhaupt ist „Monopoly“. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Versionen des Klassikers. Das Spielprinzip blieb jedoch immer gleich. Jeder Spieler bekommt ein bestimmtes Startkapital und muss damit versuchen möglichst viele vollständige Straßen und Gebäude zu kaufen. Mehr Geld erhält man durch Mietzahlungen, wenn Mitspieler das eigene Grundstück oder Gebäude betreten. Wer Bankrott geht, scheidet aus dem Spiel. Hier sind nicht nur Investitionstalent, sondern auch Glück beim Würfelwurf entscheidend. Ein weiteres, sehr beliebtes und etwas moderneres Gesellschaftsspiel heißt „Die Siedler von Catan“. Das Spiel erreicht seinen großen Reiz durch den immer wechselnden Spielverlauf. Der Spielplan, eine Landkarte aus verschiedenen Landschaftsfeldern, wird vor jedem Spiel neu gelegt. So ergeben sich verschiedene, strategische Ansiedlungspunkte. Zudem darf während des Spiels mit den Mitspielern frei gehandelt werden, was zu einem hohen Kommunikationsfluss führt.